Alpenpass

Antrieb

  • Zuverlässiges Anspringen
  • Im Alltag ausreichende Motorleistung
  • Relativ elastisch und drehfreudig
  • Deutliche Geräuschentwicklung bei hohen Drehzahlen
  • Benzinverbrauch angemessen: 8,8 l/100 km (SuperE10), kleiner Tank
  • Schaltung präzise, kurze Schaltwege, sauber synchronisiert
  • Kupplung gut dosierbar

Fahrwerk

  • Komfortable Fahrwerksabstimmung
  • Geringe Seitenneigung
  • Guter Geradeauslauf
  • Überdurchschnittliche Seitenwindempfindlichkeit
  • Gutmütige Straßenlage
  • Leichtgängige und präzise Lenkung
  • Gut dosierbare Bremsen
  • Grenzwertige Verzögerung

Karosserie

  • Solide verarbeitete Karosse, sehr verwindungssteif
  • Enger Einstieg vorn/hinten
  • Gute Rundumsicht (für heutige Verhältnisse!)
  • Sehr gute, langstreckentaugliche Sitze vorn
  • Viel Kopffreiheit vorn, wenig Ellenbogenfreiheit
  • Wenig Kniefreiheit hinten
  • Kofferraum hinten schlecht zugänglich, Kofferraum vorn sehr klein
  • Kräftige Heizung, schlechte Lüftung, kompliziert zu bedienen
  • Praktische Schwenkfenster vorn, Heckscheibenheizung
  • Gute Beleuchtung vorn(mit H4-Lampen)/hinten

Emotion

  • Auch wenn er so ernst schaut: er ist einfach knuddelig
  • Wer vom Motorsound nicht süchtig wird, dem ist nicht zu helfen
  • Setz Dich rein und fühl dich geborgen
  • Alle Nachteile sind letztlich irrelevant

Fazit

Der 1200er Mexiko-Käfer ist kein praktisches, aber ein ungemein süßes, angenehmes, verläßliches Auto, das einen mit dem sympathisch rasselnden Motor überall hinfährt. Es ist so völlig anders als moderne Fahrzeuge, dennoch voll alltagstauglich. Freundliche Blicke von Passanten gibt es gratis. Und ganz viel Freude am Fahren!

Gründe dagegen

Keine Steptronic, kein Navi, kein ESP, keine große Heckklappe, kein sparsamer Turbodiesel, keine Klimaanlage, kein Drehzahlmesser, keine Fernbedientasten am Lenkrad, keine elektrisch verstellbaren Sitze, keine elektrischen Fensterheber, keine ZV, kein Fahrerlebnis-Schalter, kein Spurhalteassistent, kein Abstandswarner, ... - alles klar?